Ein, für den Einsatz optimiertes Betriebssystem ist natürlich wünschenswert. Doch Frage ich mich, ob man da nicht langsam die Übersicht verliert. Die PC-Welt online Redaktion hat den Artikel “Linux für jeden Zweck und Anwender” veröffentlicht und Sage und Schreibe 49 verschiedene Linux Distributionen oder entsprechende Erweiterungen kurz vorgestellt.
Jedes für sich soll einen spezialisten für einen bestimmten Anwendungsfall sein. Das eine für Audio/Video/Movie das nächste zum Aufdecken von Sicherheitslücken usw.
Wer länger in der Software-Entwicklungs-Branche tätig ist weiß jedoch, dass es, gerade für die Anwender, zu oft äußerst schwierig ist die eigentlichen Anwendungsfälle abzugrenzen. Von der Vollständigkeit von Anforderungen möchte ich dabei überhaupt noch nicht sprechen. Was ist wenn ich mit meinem “Damn Small Linux” (DSLinux) nicht mehr auskomme, weil ich plötzlich “Medium Anforderungen” habe. Ist die Lösung die Einarbeitung in ein neues System? Soll ich doch lieber auf die großen Allrounder wie Debian Mandriva, Suse, etc. setzen? Wie entscheide ich als Benutzer welches System für mich nun tatsächlich optimal ist?
Screenshot aus dem Artikel von PC-Welt entnommen.
Ich muss gestehen ich bin mit Windows 7 sehr zufrieden. Ein guter Allrounder der alles mit macht. Und die Unterschiede zwischen den einzelnen Editionen von Windows sind überschaubar und ermöglichen eine leichte Entscheidungsfindung.